Internet of Things

Mit Smart Spaces dem Wandel in der Arbeitswelt begegnen

Autor: Nicolle Quaitsch, Head of Center of Excellence Microsoft, T-Systems Multimedia Solutions
Ausgabe 01-2020: alle Artikel online lesen als PDF lesen

Unternehmen befinden sich derzeit in einem komplexen Spannungsfeld verschiedener Einflussgrößen. Durch den Fachkräftemangel spüren sie deutlich einen angespannten Arbeitsmarkt. Gleichzeitig verbinden Mitarbeiter immer größere Erwartungen mit dem beruflichen Umfeld. Dem gegenüber stehen nicht-digitale Arbeitsbereiche sowie historisch gewachsene unlogische Prozesse, die die Produktivität des Einzelnen lähmen. Agilität in der Arbeitswelt, die Fähigkeit, sich schnell auf Veränderungen einstellen zu können, bleibt oft im Wunschdenken verhaftet. Die Antworten auf diese Herausforderungen sind vielschichtig und werden unter den Begriffen „New Work“ oder „Modern Workplace“ subsumiert.

Modern Workplace bedeutet mehr als nur Homeoffice

Die Grenzen von Homeoffice und Büroanwesenheit verschwimmen in der modernen Arbeitswelt. Das bedingt, dass der Informationsaustausch und die Kommunikation effizient gestaltet werden müssen, um die Produktivität steigern zu können. Der Mitarbeiter steht dabei im Mittelpunkt. Daher die Notwendigkeit, seine Arbeitsumgebung an ihn anzupassen.

Durch die Verknüpfung der herkömmlichen Arbeitswelt mit den Aspekten des New Work kann eine Vielzahl von organisatorischen Abläufen vereinfacht oder den Mitarbeitern ganz abgenommen werden. Äußerst wichtige Aspekte bei dieser Entwicklung sind das neue Führungsverständnis, der Kulturwandel in den Unternehmen sowie eine innovative Arbeitsorganisation. Die zu erreichenden Ziele sind: dem Einzelnen eine größere Freiheit in der Gestaltung des Arbeitsalltages zu geben, die Produktivität der Mitarbeiter zu fördern und Kosten zu sparen.

New Work in der Schweiz

Um diese Ziele umsetzen zu können, ist neben einem innovativen Führungsverständnis auch ein Überdenken der verwendeten Technologien bzw. genutzten Prozesse notwendig. Dahingehend wurde die T-Systems Multimedia Solutions von den Kollegen der T-Systems Schweiz angesprochen. Denn die dortigen Kollegen beziehen neue Büroräume, die mit EnOcean-Sensoren ausgestattet werden, um die Flächennutzung zu analysieren und zu optimieren. Die Sensorik misst, wie die Meetingräume, Thinktanks und Arbeitsplätze genutzt werden, um einen reibungslosen Arbeitsalltag zu ermöglichen.

T Systems MMS Mit smart Spaces dem Wandel in der Arbeitswelt begegnen

Das Projektteam Smart Spaces für das „Ambassador House“ in Zürich – v.l.n.r.: Rico Schmidt (T-Systems Schweiz; Projektleiter Smart Spaces), Florian Baumann (T-Systems Schweiz, Business Development Executive), Nicolle Quaitsch (T-Systems MMS, Head of CoE Microsoft), Tino Mager (T-Systems MMS, Senior Technical Solution Architect, Smart Spaces), Stefanie Uhlig (T-Systems MMS, Projektleiterin Smart Spaces), Armin Anders (Vice President Business Development EnOcean)

Folgende Szenarien erwarten die schweizerischen Kollegen in der ersten Phase:

  1. Die Mitarbeiter arbeiten vermehrt in Gruppen an Projekten in den Thinktanks, wodurch diese immer ausgebucht sind. Andere Arbeitsplätze bleiben ungenutzt. Die Folge wäre, mehr Thinktanks einzurichten – eine Maßnahme, die die Produktivität und letztendlich die Motivation der Mitarbeiter erhöht. Für einen reibungslosen Ablauf erhalten sie die Möglichkeit über ihre O365-Anwendung Räume zu buchen.
  2. Sensoren registrieren, ob die Räume dann auch tatsächlich belegt sind. Bei einer registrierten Nichtnutzung wird nachgefragt und entsprechend der Antwort der Raum wieder freigegeben, um Leerstände zu vermeiden.

Durch die Sensornutzung wird die Zusammenarbeit mit dem Facility Management intensiviert, wodurch bislang unerkannte Optimierungspotenziale erschlossen werden. Beispielsweise kann dadurch die Erstellung der Personal- und Einsatzpläne bei der Reinigungsfrequenz sowie im Raumangebot optimiert werden.

Darüber hinaus steigt durch den Einsatz solcher innovativer Technologien die Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen und damit die Mitarbeiterzufriedenheit. Gerade vor dem Hintergrund der Gewinnung neuer Mitarbeiter kommt dem immer größere Bedeutung zu.

Dies ist nur ein Beispiel der End-to-End-Lösungen für Smart Spaces-Projekte, die T-Systems Multimedia Solutions ihren Kunden anbietet. Durch den Fokus auf Bürowelten werden digitale Abbildungen für Flächen, Inventar, Prozesse sowie Mitarbeiter möglich. Mithilfe der Smart Spaces-Plattform auf Basis von Microsoft Azure können standardisierte sowie auch individuelle Lösungen international realisiert werden. In Zusammenarbeit mit unserem Partner EnOcean erfolgt eine permanente Integration neuer Sensoren, um weitere Szenarien abzubilden.

Es wird für alle eine Reise in eine neue Arbeitswelt. Den Wandel mitzugestalten, gehört für T-Systems Multimedia Solutions zu den Kernaufgaben.

T-Systems Multimedia Solutions ist neues Promoter-Mitglied bei der EnOcean Alliance

„Als innovativer Digitaldienstleister unterstützen wir – die T-Systems Multimedia Solutions GmbH – die EnOcean Alliance. Unsere Vision ist es, mit den weiteren Mitgliedern die Weiterentwicklung von branchenübergreifenden Smart Spaces-Lösungen voranzutreiben. Durch die sehr gute Zusammenarbeit in der EnOcean Alliance positionieren wir so eine Lösung am Markt, die durch Nutzung von Technologiestandardelementen ein hohes Maß an Individualisierung von Kundenanforderungen ermöglicht.“

Sandor Modsching, VP Digital Work, T-Systems Multimedia Solutions

www.t-systems-mms.com

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Perpetuum ist das Kundenmagazin von EnOcean mit Fokus auf Lösungen und Produkten rund um die Energy Harvesting-Technologie. Sie liefert ressourcenschonend, energieautark und wartungsfrei die Daten für das Internet der Dinge und ermöglicht damit intelligent nutzbare Gebäude, Städte und Industrieanlagen. In den Rubriken Internet of Things, Smart Building, Smart Lighting und Smart Home kommen vor allem die Partner von EnOcean mit ihrer Fachkompetenz zu Wort.

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